Teneriffa 2011
Auf der Insel der Legenden
Faszinierende Vulkanlandschaften prägen bis heute das Gesicht der kanarischen Inseln und machen sie einzigartig in Europa. Unter ihnen sticht „die Insel des ewigen Frühlings“ heraus: im geografischen Zentrum Teneriffas ragt der höchste Berg Spaniens, der mit mehr als 3.700m hoher Teide, zum tiefblauen Himmel empor. Umgeben ist der Vulkan-Nationalpark von einer weiteren Vielfalt an Landschaften imposanter Farbenpracht, die über bizarren Vulkanwüsten, subtropische Täler und grüne Nebelwälder bis hin zu sonnenverwöhnten Badestränden, lebhaften Städten und malerischen Dörfern reichen. Nicht umsonst lockt die Insel seit vielen Jahren nicht nur Sonnenanbeter, sondern vor allem auch Naturliebhaber und Aktivtouristen an.
Teneriffa ist ebenfalls einzigartig wegen seines Unterwasser-Reichtums. Die „Giganten“, eine Steilküste im Süden der Insel, bieten eines der spektakulärsten Landschaften überhaupt. Die beeindruckenden Felsklippen fallen in den atlantischen Ozean von einer Höhe die an manchen Stellen bis zu 600m erreicht. Dieser Küstenabschnitt beherbergt in den Tiefen der Unterwasserwelt einen großen Naturreichtum, mit verschiedenen Spezies von Algen, Fischen und Wasserpflanzen, bei dem versenkte Schiffe als auch Vulkantunnel und –höhlen nicht fehlen.

Kanarische Palma
Kulturbegeisterte finden hier auch eine Antwort auf ihre innere Unruhe. Neben dem Nationalpark, der in 2007 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde, gehört auch die einstige Inselhauptstadt zum Weltkulturerbe: San Cristóbal de La Laguna ist das Juwel des Atlantiks. Gegen 1500 begann die Errichtung des Stadtkernes, jedoch ganz ohne Festungsmauern, weil La Laguna als Stadt des Friedens erdacht war. Sie ist ein lebendiges Beispiel für das Zusammentreffen der europäischen und amerikanischen Kultur, ferner sind ungefähr 600 Gebäude im architektonischen Mudejar-Stil erhalten.
Die jetzige Hauptstadt, Santa Cruz de Tenerife, hat seit 2009 ein neues Kulturzentrum zu bieten: das Tenerife Espacio de las Artes. Ein spektakuläres Gebäude, das einem Entwurf der renommierten Architekten Jaques Herzog, Pierre de Meuron und Virgilio Gutiérrez entspricht. Es soll einen Beitrag zur Belebung der Kultur, zur kulturellen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ländern und zur Förderung von jungen Talenten der Insel leisten. Das TEA wurde mit der Idee konzipiert, sich in einen Referenzpunkt der zeitgenössischen Kunst zu verwandeln – eine Verbindung zur Antike hat Teneriffa bereits: nach der griechischen Mythologie bildeten die Kanaren den Garten der Hesperiden, der von Ladon, einem hundertköpfigen Drachen (der Teide), bewacht wurde. Ermordet von Atlas, lief sein Blut über die Erde wobei Drachenbäume keimten – heute Wahrzeichen des Eilands.
Die sagenumwobene Insel verlockt, verzaubert und zieht wie die Loreley den Besucher durch ihre einzigartige und atemberaubende Schönheit in ihren Bann.
Weitere Informationen unter: www.spain.info/de





















